10 Zeichen des Erwachsenwerdens

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Lange wehrt man sich dagegen, das Erwachsen werden. Am liebsten wollen wir es ja gar nicht. Keine Verantwortung übernehmen, nur frei sein und das tun, was man gerade will. Doch manchmal passiert es ganz von alleine, ganz leise. Und manchmal fühlt es sich nicht einmal so schlimm an:

  1. Die Haushaltsabteilung im DM erscheint mit einem Mal in einem völlig anderen Licht. Putzmittel, das Fettflecken entfernt und auch noch nach Grapefruit riecht? Geil!
  2. Als Resultat von Punkt 1: das Putzen der Wohnung wird nicht mehr als lästig empfunden, sondern gewinnt einen meditativen Nebeneffekt, gefolgt von dem erhebenden Gefühl etwas vollbracht zu haben, wenn einem nicht mehr an jeder Ecke eine gefährliche Wollmaus entgegen springt.
  3.  Wehwehchen, die einem früher nie aufgefallen sind, werden nun zum echten Problem: „Schon wieder diese Rückenschmerzen! Ich glaube, ich muss mal zum Chiropraktiker.“
  4. Man fängt an sich bei Mama Tipps zu holen, um Pflanzen am Leben zu erhalten, während sie früher einfach vor sich hin gestorben sind.
  5. Man holt sich Pflanzen.
  6. „Was? Schon 12 Uhr Nachts? Jetzt sollte ich aber mal langsam ins Bett gehen. Ist ja schon soooo spät!“
  7. Wenn die Idee sein Essen für die nächsten Tage schon vorzuplanen äußerst attraktiv wirkt. Immerhin ist das auf Dauer billiger und gesünder als immer spontan die Tiefkühlpizza mitzunehmen.
  8. Auf der Wunschliste steht ganz oben „Waschmaschine“ oder „neuer Kühlschrank“ anstelle von „neue Staffel Game of Thrones “ (obwohl  Game of Thrones natürlich direkt dahinter ist).
  9. Die kaputte Glühbirne im Badezimmer wird gewechselt bevor man bereits 2 Monate im Dunkeln pinkeln gegangen ist.
  10. Man denkt tatsächlich darüber nach dieses eine Hemd doch mal zu bügeln, das seit einem Jahr ungetragen im Schrank hängt. Sieht ja schon ein wenig zerknittert aus, ne?